Wirbelsäule klar einordnen
Wirbelsäulenzentrum RKM 740
Klare Wege zurück zur Beweglichkeit
Im Wirbelsäulenzentrum RKM 740 behandeln wir Menschen mit Rückenschmerzen, Spinalkanalstenose, Bandscheibenvorfällen und instabilen Wirbelsäulenabschnitten. Unser Ziel ist eine exakte Diagnostik, eine individuell sinnvolle Therapie und eine ruhige, vertrauensvolle Atmosphäre, in der Sie Orientierung und Sicherheit finden.
Rückenschmerzen gehören zu den häufigsten Beschwerden überhaupt. Sie können mit oder ohne Ausstrahlung auftreten, akut beginnen oder sich schleichend entwickeln. Wenn Schmerzen anhalten, die Gehstrecke zunehmend kürzer wird oder Nerven eingeklemmt sind, verändert sich der Alltag oft grundlegend. Wir nehmen diese Situationen ernst und entwickeln eine Behandlung, die medizinisch fundiert und nachhaltig tragfähig ist.
Empfang RKM 740 Neurochirurgie
Empfangsbereich RKM 740 Neurochirurgie
Wann eine Abklärung sinnvoll ist
- Rückenschmerzen mit oder ohne Ausstrahlung in Arme oder Beine
- Kribbeln, Taubheit oder Schwäche in Armen oder Beinen
- Schmerzen beim Gehen oder deutlich verkürzter Gehstrecke
- anhaltenden Beschwerden trotz Physiotherapie
- wiederkehrenden Episoden von Hexenschuss oder Blockierungen
- Verdacht auf Bandscheibenvorfall
- Verdacht auf Spinalkanalstenose
- Wirbelinstabilität oder Gleitwirbel
- osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen
- nächtlichen Schmerzen oder Ruheschmerzen
Diagnostik im Wirbelsäulenzentrum RKM 740
Eine präzise Diagnose ist Grundlage jeder Therapie. Im Wirbelsäulenzentrum RKM 740 verbinden wir moderne Technik mit klinischer Erfahrung, um die Ursache der Beschwerden sicher einzuordnen.
Befunde sicher einordnen
Bildgebung
- MRT der Wirbelsäule
- CT bei knöchernen Fragestellungen
- Röntgen in Funktion zur Beurteilung der Stabilität
Zusatzdiagnostik
- Beurteilung von Risikofaktoren wie Osteoporose
- Lebensstil, Belastungsmuster und berufliche Anforderungen
- persönliche Zielsetzung und individuelle Situation
Wartebereich RKM 740 Neurochirurgie
Getränkestation RKM 740 Neorochirurgie
Therapiebausteine im Wirbelsäulenzentrum
Jeder Mensch bringt eine eigene Vorgeschichte, einen individuellen Schmerzcharakter und eine persönliche Lebensrealität mit. Therapie bedeutet daher immer eine präzise, individuell abgestimmte Entscheidung.
Bei Bandscheibenvorfällen behandeln wir zunächst ohne Operation.
Zum Einsatz kommen:
- gezielte Injektionen als Periradikuläre Therapie (PRT)
- entzündungshemmende Medikamente
- physiotherapeutische Anleitung
- Entlastung und Mobilisierung
Eine Operation empfehlen wir, wenn:
- Schmerzen trotz Therapie länger als sechs bis acht Wochen anhalten
- der Alltag deutlich eingeschränkt ist
- eine Schwäche im Arm oder Bein auftritt
- Taubheitsgefühle oder Reflexausfälle bestehen
Ziel der Operation ist die Entfernung des vorgefallenen Gewebes, die Entlastung der Nerven und die Wiederherstellung stabiler Verhältnisse.
Eine Spinalkanalstenose entsteht durch eine Verengung des Nervenkanals an der Lenden- oder Halswirbelsäule.
An der Lendenwirbelsäule stehen Rückenschmerzen, Beinschmerzen und eine zunehmend verkürzte Gehstrecke im Vordergrund.
An der Halswirbelsäule können Gangbildunsicherheit, Störungen der Feinmotorik, Nackenschmerzen sowie Beschwerden mit oder ohne Ausstrahlung in Schulter, Arm oder Finger auftreten.
Die Spinalkanalstenose ist ein mechanisches Problem. Engstellen lassen sich nicht durch Physiotherapie beseitigen. Wenn neurologische Einschränkungen oder eine deutliche Einschränkung der Gehfähigkeit bestehen, kann eine operative Erweiterung des Kanals die Nerven zuverlässig entlasten.
An der Halswirbelsäule können in geeigneten Fällen bewegungserhaltende Implantate wie Bandscheibenprothesen eingesetzt werden. Ziel ist der Erhalt der Beweglichkeit und die Vermeidung von zusätzlichem Verschleiß angrenzender Segmente.
Viele Patient:innen erleben bereits kurz nach der Operation eine deutliche Verbesserung ihrer Beweglichkeit und Lebensqualität.
Patient:innenzimmer RKM 740 Neurochirurgie
Patient:innenbad RKM 740 Neurochirurgie
Bei ausgeprägten Verschleißveränderungen, Gleitwirbeln oder zerstörten Bandscheiben kann die Wirbelsäule instabil werden. Die Folge sind Schmerzen, Fehlstellungen und neurologische Einschränkungen.
Behandlung
- Platzhalter zwischen den Wirbeln
- Schrauben und Stangen zur Stabilisierung
- Wiederherstellung der natürlichen Achse
- Entlastung der Nerven
Die Mobilisation beginnt in der Regel bereits am ersten Tag nach der Operation.
Für Menschen, bei denen eine Operation nicht sinnvoll oder noch nicht notwendig ist, bieten wir gezielte schmerzlindernde Verfahren an:
- Periradikuläre Therapie (PRT)
- Injektionen an den Facettengelenken
- Injektionen am Iliosakralgelenk
- endoskopische Denervation der Facettengelenke und des Iliosakralgelenks
Die Wirkung ist individuell unterschiedlich und in der Regel zeitlich begrenzt, kann jedoch eine deutliche Entlastung bringen.
OP-Raum für präzise Chirurgie
Bei osteoporotischen Wirbelkörperbrüchen stabilisieren wir den betroffenen Wirbelkörper mit einem schonenden, minimalinvasiven Verfahren:
- kleine Hautzugänge
- Einführung feiner Instrumente in den Wirbelkörper
- Auffüllung mit Knochenzement
- schnelle Schmerzlinderung
- zuverlässige Stabilisierung
Gerade für ältere Patient:innen ist dies ein sehr wirksames und gut verträgliches Verfahren.
Nach der Therapie
Eine strukturierte Nachsorge unterstützt den Heilungsverlauf:
- Verlaufskontrollen
- neurologische Überprüfung
- Bildgebung bei Bedarf
- physiotherapeutische Empfehlungen
- Anleitung zu Bewegung und Belastungssteuerung
Unser Ziel ist eine stabile, nachhaltige Besserung und die Rückkehr in den Alltag.
Lounge RKM 740 Klinik
Flur RKM 740 Klinik
Healing Environment im RKM 740
Das Wirbelsäulenzentrum im RKM 740 bietet eine ruhige, klare Atmosphäre mit sanften Farben, Licht und großzügigen Räumen. Viele Menschen empfinden dieses Umfeld gerade bei Rückenschmerzen als wohltuend, weil es Ruhe, Struktur und Sicherheit vermittelt.
Ihre Anreise
Das Wirbelsäulenzentrum im RKM 740 liegt in Düsseldorf-Oberkassel und ist aus dem Rheinland sowie dem Ruhrgebiet gut erreichbar. Zur spezialisierten Diagnostik und Behandlung von Erkrankungen der Wirbelsäule kommen Patient:innen auch aus weiteren Teilen Nordrhein-Westfalens und Deutschlands nach Düsseldorf.
Sie wünschen eine Beratung?
Sie wünschen eine persönliche Beratung oder einen Termin in unserer Praxis?
Wir freuen uns auf Sie.
Fragen zu Rücken- und Wirbelsäulenchirurgie
Sind Rückenschmerzen immer ein Fall für eine Operation?
Nein. Viele Rückenschmerzen lassen sich zunächst konservativ behandeln, zum Beispiel mit gezielter Schmerztherapie, Physiotherapie oder Injektionen. Eine Operation empfehlen wir nur dann, wenn Beschwerden trotz Behandlung anhalten, neurologische Ausfälle auftreten oder die Beweglichkeit deutlich eingeschränkt ist.
Wann sollte ein Bandscheibenvorfall operiert werden?
Eine Operation ist sinnvoll, wenn starke Schmerzen länger als sechs bis acht Wochen bestehen, der Alltag erheblich beeinträchtigt ist oder eine Schwäche im Arm oder Bein, Taubheitsgefühle oder Reflexausfälle auftreten. Ziel ist die Entlastung der Nerven und die nachhaltige Besserung der Beschwerden.
Ist eine Spinalkanalstenose gefährlich?
Eine Spinalkanalstenose ist in der Regel nicht lebensbedrohlich. Sie kann jedoch die Gehfähigkeit, Feinmotorik und Lebensqualität deutlich einschränken. Durch eine operative Erweiterung des Nervenkanals lassen sich die eingeengten Nerven meist zuverlässig entlasten.
Wie lange bleibe ich nach einer Wirbelsäulenoperation im Krankenhaus?
Die Mobilisation beginnt in der Regel bereits am ersten Tag nach der Operation. Der stationäre Aufenthalt dauert meist nur wenige Tage und richtet sich nach dem Eingriff, dem Allgemeinzustand und dem individuellen Heilungsverlauf.
Kann man auch im höheren Alter an der Wirbelsäule operiert werden?
Ja. Wenn Herz und Kreislauf stabil sind und die Lebensqualität deutlich leidet, kann eine Operation auch im höheren Lebensalter sinnvoll sein. Entscheidend sind eine sorgfältige Diagnostik, eine realistische Einschätzung der Risiken und eine individuelle Planung.
Hilft eine Schmerztherapie auch ohne Operation?
Gezielte Injektionen, periradikuläre Therapien (PRT) und minimalinvasive Verfahren können Schmerzen häufig deutlich lindern. Besonders bei älteren Patient:innen kann dies eine gute Option sein. Ob eine konservative Behandlung ausreicht oder eine Operation sinnvoll ist, klären wir im persönlichen Gespräch.
Adresse
RKM 740 Wirbelsäulen- und Neurochirurgie Dr. med. Elias Lemonas
Pariser Str. 89
40549 Düsseldorf















